Müheloses Online-Marketing für Steuerberater in 2022

Online-Marketing Steuerberater

Ja, es ist notwendig – gerade für Steuerberater: Online-Marketing.

Denn um heute zuverlässig von neuen Mandanten gefunden zu werden, reichen Mundpropaganda und die jährliche Zeitungsanzeige kaum noch aus.

Doch teure Agenturen oder stundenlanger Aufwand halten viele Steuerberater davon ab, sich mit dem digitalen Kanzleimarketing zu beschäftigen.

Dabei genügen schon einzelne Maßnahmen, um laufend Mandanten zu gewinnen.

Wir zeigen, welche.

Inhaltsverzeichnis

Lohnt sich Online-Marketing für Steuerberater?

Ja. Es ist sogar unverzichtbar. Denn:

Seit 2020 gibt es über 100.000 Steuerberater in Deutschland. Es ist also schwer, aus der Masse herauszustechen. Das Resultat: Langjährige Mandanten fallen ab – und neue bleiben aus.

Hinzu kommt die unsichere Zukunft der Branche, etwa durch die Digitalisierung. Heute erledigen Unternehmen die Buchhaltung zunehmend selbst. Steuerberater müssen sich deshalb auf andere Tätigkeitsfelder spezialisieren, etwa auf die Beratung bei komplexen Steueranliegen.

Fazit: Es müssen neue Aufträge her. Doch weil auch die Zielgruppe immer digitaler unterwegs ist, verlieren die traditionellen Printkanäle an Wert. Stattdessen finden bereits 38 % der Unternehmen ihre Dienstleister über Online-Plattformen (SAP Fieldglass, Oxford Economics) – Tendenz steigend.

Glücklicherweise bieten genau diese Plattformen einen mühelosen Einstieg in die Online-Mandantengewinnung.

Plattform-Marketing als einfacher Einstieg

Viele Steuerberater scheuen sich vor dem Aufwand, den die Kanzleiwerbung darstellt: eine eigene Webseite einrichten, Videos drehen, Werbung schalten, Technik überwachen.

Darum bieten Plattformen wie taxlocater eine willkommene Alternative. Sie funktionieren wie Suchmaschinen à la Google:

  1. Ein Unternehmen sucht nach steuerlicher Unterstützung in einer Branche, einer Region oder einem Fachgebiet.
  2. taxlocater zeigt Berater mit den passenden Qualifikationen.
  3. Das Unternehmen vergleicht die Auswahl anhand der Profile und Bewertungen …
  4. … und kontaktiert den Favoriten direkt und kostenlos.

Das ist nicht nur für die Unternehmen bequem, sondern auch für die Steuerberater. Denn statt sich selbst um die Werbung im Netz kümmern zu müssen, übernimmt die Plattform die gesamte Mandantenakquise.

In anderen Worten: Es reicht aus, das eigene Profil samt Fotos und Beschreibung zu erstellen. Dann kommen die Aufträge von alleine.

Zudem ist Plattform-Marketing eine günstige Alternative (oder Ergänzung) zur eigenen Webseite. Inserate beginnen ab 59 € im Monat, eine Provision fällt nicht an.

Die eigene Webseite für mehr Gestaltungsfreiheit

Wer mehr in das Online-Marketing investieren möchte, sollte eine Webseite erstellen lassen. Dort überzeugen Sie potenzielle Mandanten, bei Ihnen anzurufen.

Doch damit das gelingt, müssen Sie einige Aspekte beachten:

Der richtige Aufbau

Ihre Webseite dient dazu, Mandanten darüber zu informieren, wobei Sie ihnen helfen können. Deshalb gibt es einige Angaben, die auf Ihrer Seite stehen müssen:

  • Ihre Leistungen
  • Ihre Qualifikationen
  • Das Team – samt Porträts und Vorstellung
  • Ein Kontaktfeld

Trotzdem bedeutet eine tolle, vollständige Homepage noch nicht, dass Sie Aufträge en masse an Land ziehen. Denn: Sie müssen auch gefunden werden.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Auf Google gibt es tausende Webseiten von Steuerberatern. Damit Ihre ganz oben erscheint, ist ein wenig Arbeit nötig.

So muss bereits die Webseite technisch auf dem neuesten Stand sein. Sie sollte schnell laden, reibungslos funktionieren und mobil lesbar sein.

Außerdem gilt es, herauszufinden, für welche Suchbegriffe Sie gefunden werden möchten. Es ist unrealistisch, an erster Stelle zu stehen, wenn Unternehmen „Steuerberater“ googeln – die Konkurrenz ist zu stark. Deshalb ist es sinnvoller, eine Nische zu suchen: zum Beispiel „Steuerberater für Umsatzsteuer im Onlinehandel“.

Ein SEO-Experte hilft Ihnen dabei, auf Google gefunden zu werden.

Suchmaschinenwerbung (SEA)

Es dauert Monate bis Jahre, um auf Google kostenlos gefunden zu werden. Aber: Sie können den Prozess beschleunigen, indem Sie dafür bezahlen, bei einer Suchanfrage mit Ihrer Anzeige an oberster Stelle zu stehen.

Ein Klick auf Ihre Webseite kostet dann meist zwischen 1 und 10 Euro.

Sie können Google Ads selbst schalten oder einen SEA-Experten engagieren, der Ihnen dabei hilft.

Kanzleimarketing über Social Media

Viele Steuerkanzleien nutzen soziale Medien für die Mandantenakquise. Denn hier informieren sich immer mehr potenzielle Mandanten (und Mitarbeiter) – vor allem, um sich Bewertungen anzuschauen oder den Ansprechpartner persönlich kennenzulernen.

Es ist aufwändig, die sozialen Kanäle zu bespielen. Jede Woche mehrere Postings sind Pflicht, um im Gedächtnis der Zielgruppe zu bleiben.

Für den Anfang empfiehlt es sich, lediglich auf eine einzige Plattform zu setzen:

  • Unternehmen sind vor allem auf LinkedIn und XING unterwegs.
  • Privatpersonen halten sich auf Facebook auf dem Laufenden.
  • Jüngere Zielgruppen nutzen eher Instagram, Snapchat oder TikTok.

Tipp: Sie können auch Werbung in den sozialen Medien schalten, um Menschen auf Ihre Webseite zu leiten.

Newsletter für langfristige Beziehungen

Mit einem Newsletter binden Sie (potenzielle) Mandanten über eine längere Zeit.

Indem Sie regelmäßig Mails an Interessenten schicken, die sich auf Ihrer Webseite für einen Newsletter eingetragen haben, bleiben Sie im Kopf – bis ein Mandant (wieder) einmal Ihre Hilfe benötigt.

Die goldenen Regeln, damit das gelingt:

  • Melden Sie sich regelmäßig, um nicht in Vergessenheit zu geraten.
  • Informieren Sie über aktuelle Veränderungen, die Ihre Zielgruppe betreffen.
  • Verweisen Sie darauf, wie Sie bei Bedarf helfen können.

Fazit: Online-Werbung zur Mandantengewinnung

Steuerberater müssen Marketing betreiben, um mehr Mandanten zu akquirieren. Vor allem digital. Denn die meisten Menschen suchen im Internet nach steuerlicher Unterstützung.

Trotzdem zögern viele Berater, das digitale Marketing umzusetzen. Doch mit der richtigen Strategie lässt sich bereits mit wenig eigener Initiative viel erreichen – vor allem, solange die Konkurrenz ebenso zögert.

Einen guten Einstieg für Neulinge stellen Spezialistenportale wie taxlocater dar. Schauen Sie sich hier an, wie Sie mit Plattform-Marketing Mandanten gewinnen.

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Moritz Liebold

Moritz Liebold

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